Tag 5: Das Auflösen limitierender Glaubenssätze durch Expander

Was sind Expander?

Im Konzept von Lacy Phillips sind Expander (auch „Fragment Expanders“) Menschen,
Situationen oder sogar Rollenmodelle, die bereits das verkörpern, was du selbst dir
wünschst — sei es ein Lebensstil, ein Erfolg, eine Beziehungsform, eine Eigenschaft oder
ein Gefühl. Sie dienen als Beweis dafür, dass das, was du willst, real möglich ist.
Ein Expander kann also sein:

  • Jemand, der genau das erreicht hat, was du dir wünschst (z. B. eine erfüllte Beziehung,
    beruflichen Erfolg, Selbstvertrauen)
  • Eine Person, zu der du aufblickst und dich innerlich angezogen fühlst, weil sie etwas
    lebt, das in dir noch wächst
  • Auch Charaktere aus Filmen, Büchern oder öffentlich bekannte Persönlichkeiten, die
    dich inspirieren (weil du in ihnen Aspekte von dir erkennst, die noch nicht integriert sind)

    Warum sind Expanders wichtig in dieser Arbeit?

    Lacy erklärt, dass wir oft deshalb nicht manifestieren, was wir uns wünschen, weil unser
    Unterbewusstsein keinen Beweis dafür hat, dass es möglich ist. Expanders fungieren hier als „seeing is believing“ — indem du sie wahrnimmst, zwangsläufig mit ihnen in Kontakt kommst oder sie bewusst zu deiner inneren Vorstellung zulässt, beginnt dein Unterbewusstsein, ein neues Modell dessen zu akzeptieren, was möglich ist.

    Wie funktionieren sie praktisch?
    Du kannst Expanders finden durch:

  • Menschen in deinem realen Umfeld, die das Leben leben, das du willst
  • Geschichten, Medien, Bücher oder Dokumentationen über Personen, die das
    verkörpern, was du anziehst
  • Selbstbilder und innere Rollenmodelle, die du in deiner Vorstellung stärkst

    Schreibe Expander auf, also Menschen die etwas leben, was du für dich nicht für möglich
    hältst:


    Was lebt diese Person, was du dir wünschst?
    Wie könnte das auf dein Leben umgemünzt aussehen?