Tag 4: Limitierende Glaubenssätze

Limitierende Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die uns in unserem Denken,
Fühlen und Handeln einschränken. Sie wirken wie unsichtbare Regeln, die bestimmen,
was wir für möglich halten oder nicht – oft ohne dass wir uns ihrer bewusst sind. Ihren
Ursprung finden sie meist in frühen Erfahrungen, Erziehung, gesellschaftlichen
Prägungen oder wiederholten negativen Erfahrungen: Worte, Bewertungen oder
Erwartungen von Bezugspersonen können sich als „Wahrheit“ in unserem
Unterbewusstsein verankern.


Wir erkennen limitierende Glaubenssätze daran, dass sie automatisch auftauchen, wenn
wir bestimmte Ziele, Wünsche oder Beziehungen angehen, oft begleitet von innerer Kritik,
Selbstzweifeln oder Angst. Typische Anzeichen sind Sätze wie „Ich bin nicht gut genug“,
„Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „Ich verdiene kein Glück“. Sie lassen sich
identifizieren, indem wir unsere Gedankenmuster beobachten, hinterfragen, welche
Überzeugungen uns immer wieder bremsen, und bewusst prüfen, ob sie wirklich der
Realität entsprechen oder nur eine verinnerlichte Annahme aus der Vergangenheit sind.


Journal Prompts:

Schreibe dir bekannte limitierende und persönliche Glaubenssätze auf.
Hast du eine Idee woher sie kommen?